Deutsche Justiz-Jugend NRW wählt beim außerordentlichen Landesjugendtag in Mülheim an der Ruhr neue Landesjugendleitung

Deutsche Justiz-Jugend NRW wählt beim außerordentlichen Landesjugendtag in Mülheim an der Ruhr neue Landesjugendleitung
Fotos: DJG
Zum außerordentlichen Landesjugendtag am 23.09.2016 kamen in Mülheim an der Ruhr 23 Delegierte im Restaurant Bürgergarten zusammen. Als Gäste wurden Jano Hillnhütter, Vorsitzender der dbb jugend NRW und Mitglieder der Landesleitung der DJG NRW begrüßt.

Die kommissarische Landesjugendleiterin Karen Altmann eröffnete die Tagesveranstaltung und begrüßte alle Delegierten und Gäste ganz herzlich. Einleitende Grußworte richtete Jano Hillnhütter an alle Anwesenden und erläuterte dabei die Zusammenarbeit zwischen dem Jugenddachverband und der Mitgliedsgewerkschaft. Marko David als stellvertretender Landesvorsitzender begrüßte alle im Namen des Landesvorstandes und wünschte allen eine schöne Veranstaltung.

Nach kurzer Feststellung aller Formalien und dem Beschluss über den Satzungsänderungsantrag wurde zunächst Karen Altmann für die kommissarische Leitung der Landesjugend gedankt und aus dem Amt verabschiedet. Im Anschluss erfolgte die Wahl der neuen Landesjugendleitung. Im ersten Wahlgang stand die neue Vorsitzende der Landesjugendleitung bereits fest. Mit großer Mehrheit wurde Lisa Koethe gewählt, die bereits auch stellvertretende Bundesjugendvorsitzende ist. Die Ämter als Stellvertreterinnen besetzten Ines Goronzi und Kira Laffin. Als Beisitzer wurden Jacqueline Krause, Sanaria Abdel und Aileen Hoffstiepel gewählt.

Die Landesleitung der DJG NRW und Jano Hillnhütter wünschten dem Team alles Gute und viel Erfolg für die Amtszeit. Das Team der Landesjugendleitung wird sich in der vierjährigen Amtszeit unter anderem für eine Sonderlaufbahn für die Laufbahngruppe 1, 2 Einstiegsamt (früher mittlerer Dienst) für in der Justiz tätige Justizfachangestellte einsetzen. Diese soll die Zugehörigkeit zur Justiz NRW erhalten und während der Ausbildung der Fortzahlung der bis dahin erhaltenen Monatsbezüge sichern. Zurzeit ist es so, dass die Anwärter während der Ausbildung nur einen Anwärtergrundbetrag erhalten, sodass es vielen Kolleginnen und Kollegen aus wirtschaftlichen Gründen unmöglich ist diese Ausbildung zu beginnen. Weiterhin wird sich die Landesjugend dafür einsetzen, dass die Anwärter in Bad Münstereifel in ordnungsgemäßen Räumlichkeiten untergebracht werden und ein Neubau der FH III angestrebt wird. Im Zuge der Einführung elektronischer Rechtsverkehr und der elektronischen ist ein weiteres wichtiges Thema die Auszubildenden und Anwärter mit ordnungsgemäßer und zeitgemäßer Technik auszustatten, dabei sind auch Laptops zu nennen.

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