Arbeitssitzung der Fachgruppe Justizwachtmeister im Bund

Fachgruppe Justizwachtmeister im Bund
Foto: DJG; Bericht: Hilmar Schelhorn
Die Fachgruppe Justizwachtmeister im Bund traf sich vom 09. bis 11. April in Königswinter zu ihrer ersten Arbeitssitzung in diesem Jahr. Inhaltlicher Schwerpunkt dieses Treffens war die Erstellung eines bundeseinheitlichen Ausbildungsplanes für den Justizwachtmeister.

So bündelten die Teilnehmer ihre Erfahrungen aus den jeweiligen Bundesländern in folgendem Ergebnis: Angestrebt wird eine einheitliche Ausbildungsdauer von zwei Jahren. Diese werden wie bisher praxisbezogen an den jeweiligen Behörden geleistet, der theoretische Bereich wird von den Ausbildungszentren der Justiz bzw. von den Justizakademien übernommen. Die Fachgruppe hat für ihren Bereich einen detaillierten Ausbildungsplan erstellt, ebenso einen Leitfaden mit inhaltlichen und zeitlichen Vorgaben für eine effektive Ausbildung. Das Konzept weist nun eine Auflistung sämtlicher berufsrelevanten Tätigkeiten wie auch Vorschläge zu Hospitationen bei anderen Behörden oder der Polizei bzw. JVA auf.

Die Fachgruppe nutzte das Treffen auch zur Wahl ihres Vorstandes. Dieser wird nun gebildet aus dem bisherigen Vorsitzenden Marko David, NRW und seinem Stellvertreter Hilmar Schelhorn, Bayern. Die Zusammenkunft diente des Weiteren dem intensiven Meinungsaustausch über die aktuelle Problematik von schwierigen Verfahrensbeteiligten. Das vermehrte Auftreten und die durchaus radikale Gesinnung von sog. Reichsbürgern, Germaniten usw. wird nach Ansicht der Fachgruppe eine konsequente Handlungs- und Vorgehensweise unumgänglich machen. Mehr denn je wird man diesem Personenkreis mit wachsamer Sorge und fokussierter Aufmerksamkeit begegnen müssen.

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Mitbestimmung: Gerd Altmann / pixelio.de
Mitgliedschaft: Rainer Sturm / pixelio.de
Rechtsschutz: Dieter Schütz / pixelio.de
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