Gestern, am 11. Februar 2026, fand in Potsdam eine zentrale Großdemonstration der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes statt. Anlass war der Auftakt der entscheidenden dritten Verhandlungsrunde für die Beschäftigten der Länder (TV-L).
Die Kernforderungen:
Die Stimmung war entschlossen, da die Arbeitgeberseite in den ersten zwei Runden kein konkretes Angebot vorgelegt hatte. Die Gewerkschaften fordern:
7 % mehr Gehalt, mindestens jedoch ein Plus von 300 Euro monatlich.
Eine Erhöhung der Ausbildungsvergütung um 200 Euro.
Eine Laufzeit des neuen Tarifvertrags von 12 Monaten.
Die zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des Ergebnisses auf die Beamten.
Aktueller Stand:
Die Verhandlungen in Potsdam sind auf drei Tage angesetzt (11. bis 13. Februar 2026). Die Gewerkschaften haben bereits klargestellt, dass dies die „Runde der Entscheidung” ist. Sollte bis Freitag kein belastbares Angebot vorliegen, drohen massive Ausweitungen der Streiks in Kitas, Schulen, Kliniken und bei der Polizei.

Foto: Windmueller